Brunello

Wein aus Brunello di Montalcino Brunello

Alles begann bei den Herren Biondi und Santi, die in ihren Weinbergen eine besonders intensive Sorte des Sangiovese entdeckten und sie Brunello nannten. Das war vor 150 Jahren im Montalcino. Seitdem hat sich der Brunello zum intensivsten und größten Wein der Toskana entwickelt.
Brunello di Montalcino DOCG: 12 Artikel
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Brunello – die dunkle Seite der Toskana

Am Rande des Chianti liegt ein kleiner Ort, der längst ebenso berühmt ist wie das klassische benachbarte Anbaugebiet. Sein Name? Montalcino, rund 50 Kilometer südlich von Siena, und gelegen im schützenden Schatten des Monte Amiata. Dass Montalcino so bekannt geworden ist, hat es Clemente Santi und seinem Enkel Ferruccio Biondi zu verdanken. Denn die beiden erkannten, dass sich in den Weinbergen der Santi eine besonders große und aromatische Variante des Sangiovese findet, den sie Brunello nannten. 1888 gab es den ersten offiziellen Jahrgang des Brunello di Montacino vom Weingut Biondi-Santi.  


Erfolge mit modernem Stil

Es hat noch bis in die frühen 1980er gedauert, bis sich aus dem Geheimtipp des dunklen, würzigen, kraftvollen und alterungsfähigen Brunello ein Boom entwickelte. Dazu mussten erst die Modernisten kommen, die den kraftvollen Brunello ins französische Holz gelegt haben. So bekam der Brunello einen internationalen Touch, und der wichtig, um dem Wein mehr Aufmerksamkeit zu verleihen. Heute gehört der Brunello unbestritten zu den großen Weinen der Welt, und rund um Montalcino haben sich Dutzende hervorragender Weingüter angesiedelt, die sich oftmals ganz dem Brunello verschrieben haben. Dabei bekommen die Modernisten und Traditionalisten heute die gleiche Aufmerksamkeit, denn Fans gibt es in beiden Lagern.