Ligurien

Wein aus Ligurien Ligurien

Wenn uns das Fernweh packt, dann denken wir oft an einen besonderen Flecken an der Küste, kurz bevor die Toskana beginnt. Es ist Cinque Terre, das Land der fünf Dörfer, der steilen Küsten und der über hundert eigenen Rebsorten. Das ist auch in Italien Rekord. Denn die stehen auf nur 1.500 Hektar.
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Ligurien – weiße Weine in Cinque Terre

Sagen Sie, haben Sie schon mal von Albarola, Bianchetta Genovese, Bosco, Lumassina, Pigato oder Scimiscià gehört? Ehrlich gesagt, wir kennen diese Namen auch nur, weil wir uns täglich mit dem Thema Wein beschäftigen. Es geht natürlich um Rebsorten. Ligurische Rebsorten. Und da hat diese kleine Region, die sich zwischen das Meer und die Ausläufer der Alpen schmiegt, eine ganze Menge zu bieten. 

Das Land der mehr als hundert Rebsorten
Es sind mehr als einhundert Rebsorten, die es nur dort auf rund 1.500 Hektar gibt. Es ist den ligurischen Winzern zu verdanken, dass sie nicht ausgestorben sind. Diese Winzer können sich die Pflege zum Glück leisten. Denn der Wein aus Ligurien ist begehrt und das vor allem vor Ort. Scusi, se siamo onesti. Wenn wir ehrlich sind, trinken wir diese Weine auch am liebsten auf der Terrasse einer osteria in den Cinque Terre. Nicht weil sie woanders nicht schmecken würden – im Gegenteil. Aber es ist einfach so schön in den Cinque Terre, dass man dort samt dem Wein für immer bleiben möchte. 

Einzigartiges Terroir
Die Weinberge liegen geschützt am Rande der Berge, das Meer speichert die Wärme, und der kalkreiche Boden liefert das mineralische Potential. Die Reben, vor allem die vielen weißen Rebsorten, profitieren von all diesen Gegebenheiten. Sie bedanken sich mit einem feinen, immer leicht kräutrigen und salzigen Geschmack, der an Feldblumen erinnert.

Herkunftsbezeichnungen aus Ligurien

Colli di Luni DOP – Wein in den Cinque Terre  


An einem der schönsten Küstenstreifen Italiens, den Cinque Terre, liegt die kleine Appellation Colli di Luni. Doch die hat es in sich. Aus Albarola, Vermentino und Sangiovese entstehen dort wunderbare charakterstarke Weine.  


Gerade einmal 125 Hektar gehören zur DOP Colli di Luni. Doch die liegen an einem der schönsten Flecken ganz Italiens. Die Hügelkette ist die Grenzregion zwischen Ligurien und der Toskana, besser bekannt unter dem Namen Cinque Terre. Dort, rund um die fünf Ortschaften, die sich teils an die Steilküsten des Mittelmeers schmiegen, findet man als wichtigste Rebsorten die weißen Albarola und Vermentino und die rote Sangiovese. Sie sind die klassischen Rebsorten der Region, die unter Colli di Luni zusammengefasst werden und in den Cuvées zu mindestens 50 % enthalten sein müssen. Die meisten Weine der Region entstehen allerdings sortenrein, wobei dann der Name der Rebsorte auf dem Etikett erscheint. Werden die Weine länger als zwei Jahre in den Kellern der Weingüter gelagert, dürfen sie den Titel Riserva tragen.